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Sehr geehrte Besucherin,sehr geehrter Besucher!

Erst einmal herzlichen Dank für Ihre zahlreichen Nachrichten und Angebote zur Unterstützung, anscheinend haben wir ein wichtiges Thema aufgegriffen. Wir möchten hier aus unserer Sicht und nach unserem Kenntnisstand Antworten zu häufig gestellten Fragen geben.

ACHTUNG: Die Unterschriftenaktion zum Bürgerbegehren PRO Oberhaching läuft seit Ende November 2019, informieren Sie sich hier: https://buergerinitiative.pro-oberhaching.info/buergerbegehren/

 

Frage: Was soll durch das Bürgerbegehren erreicht werden? 

Das Bürgerbegehren soll folgendes erreichen:

Dass die Fachoberschule (FOS) nicht auf dem Areal westlich des Bahnhof Deisenhofen gebaut wird, weil ansonsten ein Verkehrschaos vorprogrammiert und die Möglichkeit einer lebenswerten Ortsmitte immer verbaut ist.

Aus folgenden Gründen organisieren wir das Bürgerbegehren:

  1. Die Verkehrsbelastung durch die FOS am Bahnhof Deisenhofen wäre besonders hoch durch den hohen Anteil nicht in Oberhaching wohnender und von Auswärts anfahrender Schüler und den hohen Anteil autofahrender Schüler die sich regelmäßig durch den ganzen Ort quälen müssten. Darüberhinaus wird dieses Gebiet durch die Realschule und die MVV Tarifreform und damit als verstärkt genutztes Park & Ride Areal eine weitere erhebliche zusätzliche Verkehrsbelastung erfahren.
  2. Die Bahnhofstraße ist für uns keine lebenswerte Ortsmitte sondern eher ein „unangenehmer Zustand“. Das perfekte Areal für eine lebenswerte Ortsmitte sehen wir auf dem Areal westlich des Bahnhof Deisenhofen.
  3. Es gibt einen Top-Vorschlag für ein besseres Areal für die FOS in Oberhaching an der M11 und in der Nähe des S-Bahnhof Furth, siehe hier der Vorschlag für einen besseren FOS-Standort von Gerhard Jobst, dem „Vater der M11“.
  4. Wir glauben, dass trotz wiederholter Beteuerungen des Bürgermeisters keine wirklich ergebnisoffene Prüfung von Alternativstandorten erfolgen wird. Zu „verbissen“ erfolgte aus unserer Sicht die Argumentation von Entscheidungsträgern für eine FOS nur auf dem Areal westlich des Bahnhofs Deisenhofen.

Aus unserer Sicht sollen in dieser für die Gemeinde so wichtigen und langfristigen Angelegenheit wie dem Schulcampus  die betroffenen und mündigen Gemeindebürger demokratisch selbst entscheiden! Ein Bürgerbegehren und ein daraus folgender Bürgerentscheid sind gelebte Demokratie.

 

Frage: Wieviele Schüler, Lehrer und sonstige Mitarbeiter sind geplant? 

Antwort: 

Zahlen lt. Verkehrsgutachten auf der Gemeindehomepage.

FOS  980 – davon aus Oberhaching 59

Realschule 590 – davon aus Oberhaching 323 (Hinweis: der hohe Anteil der Schüler aus Oberhaching ist nicht nachvollziehbar; im Schuljahr 2018/2019 besuchten lt. LRA München 159 Schüler aus Oberhaching eine Realschule, weshalb sollte sich die Zahl der Realschüler verdoppeln?)

Lehrer FOS und Realschule 106

Sonstige Personen (Verwaltung, Küche, Service) 60

 

Nichts geht mehr – Verkehrschaos in der Schulstraße bei einer Veranstaltung an der Grundschule Deisenhofen

Frage: Haben Fachoberschüler einen Führerschein?

Antwort: 

Der Bürgermeister bagatellisiert dies aus unserer Sicht – wir haben die Zahlen hinterfragt.

Der Verkehrsgutachter hatte auf Anfrage eines Gemeinderatsmitglieds die Frage bejaht und auf den Bildungsbericht Bayern verwiesen.

Aus den dort für die dreistufige FOS genannten Werten lässt sich ableiten, dass die Mehrzahl der Schüler über 18 Jahre alt ist. Dies erklärt sich aus der zunehmenden Zahl derer, die erst mit 7 Jahren einschulen, z.T. wegen des Migrationshintergrundes und z.T. aus einer unterbrochenen Schullaufbahn (Wiederholer – Wechsel in die Realschule – Übertritt in die FOS).

 

Frage: Weshalb bevorzugen Schüler das Auto, obwohl die Schule nicht weit vom Bahnhof liegt?

Antwort: 

Schule am Bahnhof macht die Sache noch nicht perfekt, solange die Wohnung nicht am Bahnhof liegt.

Also muss der Schüler erst mal zum nächsten Bahnhof kommen. Und wenn er dann schon im Auto sitzt, dann fährt er gleich zur Schule, weil er nach der Schule ja meist auch nicht nach Hause sondern zum Sport etc. fährt!

Ist ja viel bequemer und er vertrödelt keine Zeit mit Warten auf die S-Bahn.

(Informationsquelle: Lehrerin von der FOS Holzkirchen)

 

Frage: Wie sieht die demografische Entwicklung für Oberhaching aus?

Antwort:

Die Zahl der unter 18-Jährigen wird in der Zeitspange 2017 bis 2035 um 132 = 4%  zurück gehen.

Die Zahl der über 65-Jährigen wird in der Zeitspange 2017 bis 2035 um 1.399 = 49% ansteigen.

Oberhaching gehört im Landkreis München zu den Gemeinden mit dem niedrigsten Anteil an Familien ( d.h. Haushalte mit Kindern); drittletzter Platz!

(Quelle: Sozialraumanalyse für den Landkreis München)

 

Weitere Fragen und Antworten folgen in Kürze …

ACHTUNG: Die Unterschriftenaktion zum Bürgerbegehren PRO Oberhaching läuft seit Ende November 2019, informieren Sie sich hier: https://buergerinitiative.pro-oberhaching.info/buergerbegehren/

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